|
Mittwoch, den 17. März 2010 um 08:58 Uhr |
|
Wer steckt hinter der IG Passivhaus?
Der Dachverband IG Passivhaus Österreich – selbst ein gemeinnütziger Verein -wird getragen von 7 regionalen Vereinen. Deren Mitglieder sind Architekten, Planer, Ausführende, Bauproduktanbieter, Bauträger, Wissenschafter und Energieberater. In unserer Mitgliederliste finden Sie das passende Mitglied in Ihrer Nähe. |
|
Montag, den 15. März 2010 um 09:35 Uhr |
|
Was ist das für ein Haus, wo man erst Luft von draußen reinblasen muss, damit man drinnen wohnen kann?
In jedem geschlossenen Raum wird die Luftqualität laufend schlechter, weil wir Sauerstoff verbrauchen und CO2 ausatmen. Für jedes Haus gilt daher die Empfehlung, regelmäßig zu lüften. Im Winter ist es wichtig, das mit Rücksicht auf die Außentemperatur zu machen, also immer nur kurz Stoßlüften. Hat das Haus keine Lüftungsanlage, müssen die Bewohner selbst darauf achten, dass sie oft genug und genau richtig lang die Fenster öffnen.
In einem Haus mit Komfortlüftung wird Ihnen diese lästige Pflicht abgenommen und gleichzeitig optimiert: Ohne Ihr Zutun, und ohne dass Sie es bemerken, wird automatisch die verbrauchte Luft erneuert. Dabei wird die Frischluft vorgewärmt und gefiltert, so dass die Luftqualität sogar besser ist als im Freien oder beim herkömmlichen Lüften. Davon profitieren besonders Allergiker, weil die Allergene nicht mehr ins Haus kommen. |
|
Geschrieben von: Günter Lang, Pressesprecher und Mitbegründer IGPH
|
|
Dienstag, den 09. März 2010 um 21:12 Uhr |
|
"Wie viele Passivhäuser gibt es in Österreich und wie viele davon sind "echte", also Zertifizierte Passivhäuser?"
"Aktuell gibt es in Österreich bereits rund 6.200 Passivhäuser mit in Summe rund 3,3 Mio. Quadratmeter Nutzfläche. Um ein Gebäude in Passivhausstandard mit einem Heizwärmebedarf von max. 15 kWh/m2a planen zu können, ist die exakte Berechnung gemäß dem PHPP (Passivhaus Projektierungs- Paket vom Passivhaus Institut Darmstadt) erforderlich. Die Berechnung gemäß Energieausweis nach OIB ist nicht dazu geeignet, exakt den geringen Energiebedarf von solch energieeffizienten Gebäuden berechnen zu können. Die Differenz alleine durch die Berechnungsmethode kann durchaus mehr als 100 Prozent betragen! Also ein Gebäude mit einer Energiekennzahl von 9 kWh/m2a gemäß offiziellem Energieausweis kann bei exakter Berechnung nach PHPP ohne weiteres weit über 15 kWh/m2a liegen und nicht dem Passivhausstandard entsprechen.
Lediglich 10 Objekte haben sich bis dato in Österreich zusätzlich zur PHPP Berechnung durch eine Zertifizierung des Passivhaus Institutes in Darmstadt ihr Passivhaus bestätigen lassen. D.h. jedoch nicht, dass es nur 10 "echte" Passivhäuser in Österreich gäbe, sondern das vielmehr diese Häuser zur Qualitätssicherung von der externen Zertifizierungsstelle unter Vorlage umfangreicher detaillierter Planungs- und Berechnungsunterlagen und umfangreichen Prüfungen die Auszeichung "Zertifiziertes Passivhaus" erhalten haben. Mittlerweile haben in Österreich weiters das "Energieinstitut Vorarlberg" in Dornbirn, das "Österreichische Institut für Baubiologie und -ökologie" in Wien, sowie das Bauphysikbüro "Herz & Lang" in Weitnau/Oberallgäu die Autorisierung als Zertifizierungsstelle vom PHI erhalten."
Die Frage wurde gestellt von Daniela Pfeifer aus Pottenbrunn |
|
Geschrieben von: Thomas Abendroth, Abendroth Architekten, Wien
|
|
Freitag, den 05. März 2010 um 08:44 Uhr |
|
Warum ist ein Passivhaus einem Niedrigenergie- haus vorzuziehen?
Ein wesentlicher Vorteil des Passivhauses gegenüber einem Niedrigenergiehaus ist die Aufrüstbarkeit zu einem Nullenergiehaus oder zu einem Plusenergiehaus. Damit sind Sie autark, was die Energiekosten anbelangt und für zukünftige Entwicklungen gerüstet. Finanziell interessant ist das vor allem wenn sich die Förderbedingungen für Photovoltaikanlagen verbessern. Außerdem müssen wir heute berücksichtigen, dass sich die Mobilität verändert. Das Elektroauto als Fortbewegungsmittel lässt nicht mehr lange auf sich warten. Künftig nutzt jedes Haus die Photovoltaik für die Gebäudeenergie und für das Aufladen des Autos. Die Autobatterie wird dabei als Puffer für das Haus verwendet. Das Niedrigenergiehaus ist jedoch für diese Technik ungeeignet.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 3 von 8 |