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Montag, den 29. März 2010 um 18:15 Uhr |
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Muss ein Passivhaus auf einem sonnigen Grund stehen?
Es ist günstig, weil die Sonne die passiven Einträge unterstützt und „mitheizt“. Zwingend nötig ist es nicht. Wichtig ist, dass bei der Planung die örtlichen Gegebenheiten genau berücksichtigt werden, damit die Dämmstärke passt. Es gibt übrigens auch Passivhäuser auf innerstädtischen Grundstücken, bei denen die Hauptfassade nach Norden weist. Ideal für den Winter wäre ein sonniger, nach Süden ausgerichteter Hang, wo reichlich Sonne in das Haus hineinscheint. Im Sommer hingegen ist es wichtig, auf entsprechende Beschattung zu achten, damit nicht zu viel Hitze ins Haus kommt. Das gilt übrigens unabhängig vom Passivhaus! |
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Donnerstag, den 25. März 2010 um 10:27 Uhr |
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Ist ein Passivhaus für Allergiker geeignet?
Besser als jedes andere! Das Passivhaus braucht eine kontrollierte Wohnraumlüftung für den automatischen Luftwechsel. Energiesparend, lautlos und hygienisch sorgt die Lüftung für ein behagliches und gesundes Raumklima, sie versorgt die Räume mit gefilterter Frischluft und saugt belastete Raumluft ab. Luft ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wir benötigen pro Stunde mindestens 5 m³ für eine gesunde, ausreichende Versorgung. Da nach heutigem Baustandard jedoch Häuser so dicht gebaut werden müssen, dass kein unkontrollierter Luftaustausch mehr stattfinden kann, gibt es zwei Möglichkeiten, um unseren Frischluftbedarf zu decken: Mehrmals täglich einige Minuten lang die Fenster öffnen, oder eine automatische Komfortlüftung. Der angenehme Nebeneffekt der Komfortlüftung: die Frischluft wird vorgewärmt und gereinigt, sie ist schimmel- und allergenfrei, ohne unangenehme Gerüche und winterlichen Kälteschocks durch (ohnehin viel zu selten) geöffnete Fenster. |
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Dienstag, den 23. März 2010 um 09:01 Uhr |
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Ich bin so kälteempfindlich, was mache ich da in einem Haus ohne Heizung?
Ein Passivhaus braucht keine herkömmliche Heizung und ist trotzdem immer warm. Zwei wesentliche Merkmale sind ja Dichtheit und Dämmung, um die Wärme möglichst lange im Haus zu halten. Zudem ist die Wärme gleichmäßig verteilt. Da die Wände, Böden und Decken warm sind, muss auch die Luft nicht so sehr erwärmt werden. Das spart Heizenergie und verringert - wegen der geringen Temperaturunterschiede - auch die Luftbewegung, also den Luftzug. Und auch die an kalten Fenstern empfundene Kühle (durch Luftzug oder durch Abstrahlung) gibt es im Passivhaus nicht, weil auch die Fenster warm sind. |
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Samstag, den 20. März 2010 um 10:49 Uhr |
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Hat die IG Passivhaus das Österreichhaus für Olympia gebaut?
Die IG Passivhaus selbst baut nicht, sie ist ein B2B-Netzwerk zur Unterstützung der Mitglieder. Gebaut wurde das Österreichhaus für Whistler von der APG Austrian Passivehouse Group, die sich eigens zu diesem Zweck konstituiert hat. Die 5 Mitgliedsfirmen der APG sind auch Mitglieder der IG Passivhaus, ebenso wie das Architekturbüro Treberspurg & Partner aus Wien, von dem das Passivhaus konzipiert wurde.
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