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Geschrieben von: Monika Döll, Saint-Gobain ISOVER Austria GmbH, Stockerau
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Mittwoch, den 03. März 2010 um 21:45 Uhr |
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Was ist die optimale Dämmstärke für ein Passiv- haus?
Eine durchgehende Dämmebene vom Dach bis zum Fundament entlastet nicht nur die Brieftasche, sondern ist die Basis für jedes Passivhaus. Sowohl eine optimale Dämmung der Gebäudehülle, als auch eine wärmebrückenfreie Konstruktion und Verarbeitung, sind Voraussetzungen für jedes Passivhaus. Die Dämmstärke hängt vom Verhältnis der Fläche der Außenwände zum Gebäudevolumen ab. In mitteleuropäischen Klimaten ist für die opake Gebäudehülle ein U-Wert von rund 0,10 W/m²K erforderlich. Je nach Art der Konstruktion und Qualität des Dämmstoffes erreicht man den geforderten U-Wert mit Dämmdicken von 30 bis 40 cm.
Die Frage wurde gestellt von Herbert Ladstätter, Innsbruck |
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Geschrieben von: Horst Faller, PRIMA Bau- und Dämmsysteme
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Dienstag, den 02. März 2010 um 08:22 Uhr |
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Kann ich meinen Dachboden als Passivhaus ausbauen, wenn das restliche Haus kein Passivhaus ist?
Es ist möglich den Dachboden oder ein Teil des Hauses auf Passivhausstandard auszubauen. Maßgebend für die Funktionalität ist jedoch, dass es sich um eine eigenständige, „baulich getrennte“ Einheit handelt. Für diese Einheit gelten die Gestaltungskriterien für ein Passivhaus wie optimierte Wärmedämmung, weitestgehend wärmebrückenfrei, Luftdichtheit, Südorientierung, Passivhausfenster und Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung. Entspricht eine solche Einheit jedoch nur teilweise den Gestaltungskriterien, ergibt die Gesamteinheit keinen Passivhausstandard mehr.
Die Frage wurde gestellt von Dieter Novotny, Tulln
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Geschrieben von: Thomas Mader, Geschäftsführer STIEBEL ELTRON Gesellschaft mbH, Wels
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Montag, den 01. März 2010 um 08:34 Uhr |
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Stimmt es, dass im Passivhaus immer frische Luft ist?
Passivhäuser benötigen eine kontrollierte Wohnraumlüftung, um Wärmeverluste durch Lüftungen zu begrenzen, bestenfalls zu vermeiden. Diese sorgt automatisch für den notwendigen Luftaustausch. Die gesamte Luft des Hauses wird ca. alle ein bis vier Stunden komplett ausgetauscht. Durch diese geringen Luftvolumenströme weder Luftbewegungen, Zugluft oder Geräusche wahrnehmbar.
Die Frage wurde gestellt von Stefan Walker, Brixen im Thale
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Geschrieben von: energie:bewusst Kärnten, Reinhard Katzengruber
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Sonntag, den 28. Februar 2010 um 09:31 Uhr |
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Ich möchte meinen Dachboden, 150 m² ausbauen. Hierfür bekomme ich die klassische Förderung (in Kärnten) für das Kaltdach mit 35%. Gibt es weitere Förderungen, wenn ich in Passivhaus- bauweise ausbaue?
Die Errichtung eines Kaltdaches wird im Zuge der Althaussanierungsförderung mit max. 30 % der Gesamtbaukosten gefördert, wobei bei einer Überschreitung der Nutzfläche von 150 m² eine prozentuelle Kürzung der Förderung erfolgt. Wird im Zuge des Dachbodenausbaus hingegen eine neue Wohneinheit geschaffen, so besteht die Möglichkeit in den Genuss der Eigenheimförderung wie für Neubauten zu kommen. Generell gilt es dabei zu prüfen, ob die grundsätzlichen Fördervoraussetzungen (Nutzflächenobergrenze, Jahreseinkommen...) erfüllt werden.
Die Frage wurde gestellt von Norbert Semmelrock, Klagenfurt |
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