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| Geschrieben von: Günter Lang, Pressesprecher und Mitbegründer IGPH |
| Dienstag, den 09. März 2010 um 21:12 Uhr |
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"Wie viele Passivhäuser gibt es in Österreich und wie viele davon sind "echte", also Zertifizierte Passivhäuser?"
Lediglich 10 Objekte haben sich bis dato in Österreich zusätzlich zur PHPP Berechnung durch eine Zertifizierung des Passivhaus Institutes in Darmstadt ihr Passivhaus bestätigen lassen. D.h. jedoch nicht, dass es nur 10 "echte" Passivhäuser in Österreich gäbe, sondern das vielmehr diese Häuser zur Qualitätssicherung von der externen Zertifizierungsstelle unter Vorlage umfangreicher detaillierter Planungs- und Berechnungsunterlagen und umfangreichen Prüfungen die Auszeichung "Zertifiziertes Passivhaus" erhalten haben. Mittlerweile haben in Österreich weiters das "Energieinstitut Vorarlberg" in Dornbirn, das "Österreichische Institut für Baubiologie und -ökologie" in Wien, sowie das Bauphysikbüro "Herz & Lang" in Weitnau/Oberallgäu die Autorisierung als Zertifizierungsstelle vom PHI erhalten." Die Frage wurde gestellt von Daniela Pfeifer aus Pottenbrunn |











"Aktuell gibt es in Österreich bereits rund 6.200 Passivhäuser mit in Summe rund 3,3 Mio. Quadratmeter Nutzfläche. Um ein Gebäude in Passivhausstandard mit einem Heizwärmebedarf von max. 15 kWh/m2a planen zu können, ist die exakte Berechnung gemäß dem PHPP (Passivhaus Projektierungs- Paket vom Passivhaus Institut Darmstadt) erforderlich. Die Berechnung gemäß Energieausweis nach OIB ist nicht dazu geeignet, exakt den geringen Energiebedarf von solch energieeffizienten Gebäuden berechnen zu können. Die Differenz alleine durch die Berechnungsmethode kann durchaus mehr als 100 Prozent betragen! Also ein Gebäude mit einer Energiekennzahl von 9 kWh/m2a gemäß offiziellem Energieausweis kann bei exakter Berechnung nach PHPP ohne weiteres weit über 15 kWh/m2a liegen und nicht dem Passivhausstandard entsprechen.


