David Anderson, canadischer Umweltminister von 1999 - 2004 und Olympiasilber-medaillen Gewinner 1960 in Rom im Rudern Achter zeigte sich bei seinem Besuch vom Österreich-Haus beeindruckt. Da der Gebäudesektor für 40% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist, bietet der Passivhausstandard mit Einsparungen von 80 - 95% an Energieverbrauch und CO2-Emissionen eine der besten Lösungsansätze der weltweiten Klima- und Energieprobleme.
Anderson sprach die Hoffnung aus, dass mit diesem ersten Passivhaus in Kanada nun der Grundstein gelegt ist, dass sich auch hier der Passivhausstandard dank der österreichischen Hilfe rasch verbreitet.
Das hierbei Österreich überlegener Olympiasieger ist, zeigt sich an der Zehnfachen Fläche an Passivhausstandard je Einwohner gegenüber dem Zweitgereihten Deutschland. Die 6.200 Passivhäuser in Österreich entsprechen einer Fläche von 560 Fußballfeldern. Diese Häuser sparen gegenüber konventionellen Gebäuden jährlich beispielsweise ein Volumen an Erdgas ein, dass auf der Fläche eines Fußballfeldes der Höhe des Mount Everest entsprechen würde. Auch diese sportliche Höchstleistung ist Medaillienverdächtig.

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